Nicht jeder Rasen ist im gleichen Maße belastbar. Je nach Nutzung der
grünen Fläche gibt es verschiedene Rasensamenmischungen mit speziellen
Gräserkombinationen.
Schattenrasen besteht zum Beispiel aus besonders robusten Gräsern, die
sich an wenig sonnigen Standorten sehr gut gegen Moos und Unkraut behaupten
können.
Strapazierrasen dient als Rasenweg oder Spielfeld für Kinder. Auf Grund
seiner Robustheit und Regenerationsfähigkeit ist diese spezielle Spiel- und
Sportrasenmischung vor allem bei Fußballfeldern nicht mehr wegzudenken.
Zierrasen zeichnet sich durch seinen edlen, perfekten Teppichwuchs aus. Es
ist der klassische englische Rasen und eigentlich nur für das Auge gedacht. Die
besonders feinblättrige Grünfläche hat höchste Ansprüche und sollte nur geringen
Belastungen ausgesetzt werden.
Rasen kann auf fast allen Böden angelegt werden. Ideal ist eine Mutterbodendecke
von 15-20 cm. Bei schweren, lehmigen Böden wird viel Wasser gespeichert und die
Gräser „ertrinken“ regelrecht. Hier kann der Boden mit einer Zugabe von feinem
Quarzsand (2-3 m3 auf 100 m2) gelockert werden.
Ist das Gegenteil vorhanden, d. h. ein leichter Sandboden, kann mit Torfzugabe
(1-2 Ballen pro 100 m2), Rindenhumus oder Komposterde ein zu schnelles austrocknen
verhindert werden.
Ideale Vorraussetzungen sind vorhanden, wenn der pH-Wert zwischen 5.5 und 7 liegt.
Zur Prüfung dieses Wertes erhalten Sie bei uns entsprechende Teststäbchen. Hier die
wichtigsten Arbeitsschritte beim Einsäen des Rasens:

Etwa 4 Wochen vor dem Einsäen wird die Erde mit einem Kultivator gelockert und
Steine und Wurzelreste entfernt.

Anschließend wird die Fläche mit einem Rechen diagonal und über kreuz eingeebnet.

Mit einer Gartenwalze wird die Oberfläche in zwei Richtungen gewalzt. Bringen Sie
rechtzeitig (mindestens eine Woche vor dem Einsäen) noch einen Dünger auf, um der
Saat zu einem guten Start zu verhelfen.

Das Saatgut nun mit einem Streuwagen gleichmäßig auf der Fläche verteilen. Wenn
Sie den Grassamen mit feinkörnigem Sand vermischen, lässt sich ein gleichmäßigeres
Verteilen erreichen. Nach der Aussaat wird der Grassamen leicht eingeharkt und mit
der Gartenwalze oder Trittbrettern angedrückt.
Nun muss die Fläche feucht gehalten werden. Verwenden Sie hierzu einen Regner, der
das Wasser gleichmäßig auf der Fläche verteilt. Das Beregnen erfolgt am besten in den
frühen Abendstunden, wenn das Wasser nicht mehr durch die Sonneneinstrahlung ver-
dunstet. Wenn die Grashalme eine Höhe von 8-10 cm haben, wird zum erstenmal gemäht.
hn
Bookmark Buttons










Kaufhaus-per-Klick 24 Stunden Angebot
Onlineshop Kaufhaus-per-klick.de